Asbestentsorgung bei B.W.D. Sanierungs GmbH
über die Gefährlichkeit von Asbest und die Vorschriften bei der Asbestentsorgung
Dass die Verwendung und der Einsatz von Asbest im 21. Jahrhundert das Gesundheitsrisiko enorm erhöht, ist bekannt. Früher noch als die Wunderfaser schlechthin geheiligt, werden vorwiegend ältere-, mit Asbest versehene Wohn- und Firmengebäude saniert. Dabei gelten für die Asbestentsorgung genaue Vorschriften, welche im Folgenden konkretisiert werden. Die konkreten Anweisungen für die Entsorgung von Asbest findet man in den sogenannten Technischen Regeln für Gefahrstoffe - im speziellen Fall der Asbestentsorgung bzw. der Asbestsanierung gilt die TRGS 519. Erste wesentliche Voraussetzung der Asbestentsorgung ist, dass die Asbestentsorgung nur von fachkundigem Personal durchgeführt werden darf. Bei nichtkundigem Fachpersonal wäre das Sicherheitsrisiko während der Asbestentsorgung zu hoch. Darüber hinaus lassen sich drei wesentliche Grundlegen für die Asbestentsorgung herauskristallisieren: Die erste und damit die immanenteste Regel besagt, dass Asbestzementplatten unter keinen Umständen gebrochen oder auf irgendeine Art und Weise beschädigt werden dürfen. Desweiteren dürfen unter keinen Umständen Stahlbürsten oder Schleifmethoden zum Einsatz gebracht werden - das Risiko einer staubbildenden Behandlung wäre viel zu groß. Als dritte Grundregel gilt es zu beachten, dass Hochdruckreiniger sowie auch andere materialabtragende Reinigungsmöglichkeiten außen vor bleiben müssen.
Unterschiedliche Varianten der Asbestentsorgung
Im Kern können fünf wesentliche Möglichkeiten festgehalten werden, Asbest dauerhaft zu entsorgen. Zum einen gibt es das Einbindungsverfahren. Bei dieser Möglichkeit der Asbestentsorgung wird der komplette Abfall in den Zement oder in andere, ähnliche Bindemittel mit eingearbeitet. Während die Realisierungszeit bei dieser Art der Asbestentsorgung relativ kurz von statten geht, ist es relativ kosten-intensiv und das Grundproblem des Asbestes ist noch nicht aus der Welt geschaffen. Zum anderen gibt es die Möglichkeit des chemischen Verfahrens, bei welchem mit flourid-haltiger Säure gearbeitet wird. Grundproblem dieser Art der Asbestentsorgung sind die auftretenden Verunreinigungen. Desweiteren kann das sogenannte Tempern eingesetzt werden, bei welchem das Kristallwasser entzogen werden soll und in unschädliche Minerale umgewandelt wird. Darüber hinaus gibt es noch das mechanische Verfahren, welches aus reiner Gewalt besteht, was allerdings nur bei reinem Asbest empfehlenswert ist, da es auch hier zu Verunreinigungen kommen kann. Das letzte Verfahren ist das thermische Verfahren, bei welchem die Asbest-Fasern so erhitzt werden, dass ein nichtfaseriges Mineral erzeugt wird.
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